Schematherapie für Paare

Schematherapie für Paare

Was hinter immer gleichen Konflikten steckt

Manchmal dreht sich der gleiche Streit seit Jahren im Kreis. Einer zieht sich zurück, der andere wird lauter. Beide meinen es gut und landen trotzdem immer wieder am gleichen Punkt.

Das hat selten mit schlechtem Willen zu tun. Häufiger stecken dahinter tief verwurzelte Muster, die schon lange vor eurer Beziehung entstanden sind.

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Was ist Schematherapie?

Ein Verfahren, das an den Wurzeln ansetzt

Schematherapie ist ein modernes, wissenschaftlich fundiertes Therapieverfahren, das in den 1990er Jahren vom Psychologen Jeffrey E. Young entwickelt wurde. Es verbindet kognitive Verhaltenstherapie mit Erkenntnissen aus der Bindungstheorie und der emotionsfokussierten Arbeit.

Der zentrale Gedanke: In unserer Kindheit entstehen emotionale Muster, sogenannte Schemata, die prägen, wie wir Nähe, Konflikte, Vertrauen und Ablehnung erleben. Diese Muster sind oft so vertraut, dass wir sie gar nicht mehr als Muster erkennen. Und genau deshalb wiederholen sie sich.

Der Moduszirkel

Das Wechselspiel der inneren Anteile

Klassische Paartherapieansätze arbeiten oft an Kommunikation und Verhalten: Ich-Botschaften, aktives Zuhören, Konfliktregeln. Das hat seinen Wert. Aber bei vielen Paaren greifen diese Techniken nicht tief genug, weil die eigentlichen Ursachen woanders liegen.

In einer Partnerschaft treffen immer zwei Menschen mit ihrer eigenen Geschichte aufeinander. Unbewusst suchen wir uns oft Partner, deren Muster sich mit unseren ergänzen. Was anfangs als Anziehung erlebt wird, kann sich mit der Zeit als Konfliktquelle entpuppen.

Ein typischer Kreislauf

Allein dieses Muster sichtbar zu machen, entlastet viele Paare enorm.

Was in der Therapie passiert

Wo echte Veränderung entsteht

Schematherapie für Paare ist keine reine Gesprächstherapie. Sie arbeitet auch mit dem, was sich emotional und körperlich zeigt, in dem Moment, wenn ein Konflikt entsteht.

Wir schauen genau hin: Welche Muster wiederholen sich? Was passiert in euch, wenn Gespräche schwierig werden? Welche alten Verletzungen oder Bedürfnisse werden berührt? Darauf aufbauend entwickeln wir ein gemeinsames Verständnis eurer Dynamik und arbeiten gezielt daran, dass Veränderung im Alltag spürbar wird.

Schematherapeutische Paartherapie kann besonders helfen, wenn …
Dieselben Auslöser immer wieder zu denselben Reaktionen führen, obwohl ihr es anders wollt
Verletzungen aus der Vergangenheit in die aktuelle Beziehung hineinwirken
Nähe und Distanz sich wie ein Regelkreis anfühlen, den ihr nicht steuern könnt
Kommunikationstechniken allein nicht geholfen haben, weil das eigentliche Muster tiefer liegt
Wiederkehrende Konflikte, aus denen ihr allein nicht herausfindet
Das Gefühl, nicht mehr wirklich gesehen oder gehört zu werden
Vertrauensbrüche und alte Verletzungen, auch nach einer Affäre
Muster, die sich aus früheren Beziehungen immer wieder wiederholen
„Keiner ist schuld. Es sind die Muster, die sich begegnen."
Emily Barz · Schematherapie
Mein Ansatz

Integrativ, nach eurer Situation statt nach starrem Programm.

Ich arbeite integrativ und verbinde Schematherapie mit Elementen der Emotionsfokussierten Therapie (EFT). Was ich einsetze, richtet sich immer nach eurer konkreten Situation, nicht nach einem starren Programm.

SchematherapieEmotionsfokussierte Therapie (EFT)
Mehr zu meiner Arbeitsweise
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Schematherapie ist ein evidenzbasiertes Verfahren mit solider Forschungsgrundlage. Erste Studien deuten auf positive Effekte im Bindungsverhalten und in der emotionalen Verbundenheit bei Paaren hin.

Aktuell läuft die erste deutsche klinische Studie zur Wirksamkeit schematherapeutischer Paartherapie (DRKS00033977).

Der erste Schritt

Habt ihr euch in den Mustern wiedererkannt?

Das ist oft schon der erste wichtige Schritt. Schreibt mir gern, vertraulich und unverbindlich.

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